Nationalpark

Der Great Smoky Mountains National Park

Der meistbesuchte Nationalpark der USA mit seinen großartigen Panoramen gilt Wanderern und anderen Naturfreunden als ein Ziel von Weltrang.

Rund zehn Millionen Besucher kommen jedes Jahr in den Great Smoky Mountains National Park. Der am zweithäufigsten besuchte unter den 59 amerikanischen Nationalparks, Grand Canyon, kommt "nur" auf rund die Hälfte davon. Neben dem Reiz der Berge trägt zur Attraktivität des Parks, der sich auf Tennessee und North Carolina verteilt, sicherlich der hier auf Dauer verbrieft freie Eintritt bei.

Die Cherokee-Indianer gaben dem höchsten und schönsten Teil der Appalachen den Namen „Berge des blauen Rauches“. Ihrer Schöpfungslegende nach wuchsen sie überall dort empor, wo der Große Geier die Erde mit seinen Schwingen berührte. Anders als die großen Nationalparks im Westen der USA bewahrte Great Smoky Mountains bei seiner Gründung 1934 nicht etwa unberührte Wildnis, sondern Waldland, das Holzfäller fast vollständig zerstört hatten. Dieser Nationalpark ist auch ein Beispiel dafür, dass konsequenter Naturschutz verloren Geglaubtes zurück bringen kann.

Wanderer erkunden die Smokies auf mehr als 1300 Kilometern ausgewiesener Wanderwege. Mit etwas Glück sehen sie Schwarzbären. Einer der Pfade ist Teilstück des legendären Fernwanderwegs Appalachian Trail, der sich von Georgia bis hoch nach Maine schlängelt. Diese Tour dauert gut vier Monate!

Vor einem kürzeren Ausflug in die Berge bietet das Sugarland Visitors Center bei Gatlinburg viele hilfreiche Informationen. Dort gibt es Übersichtskarten, Wetterinfos und Infos über Campingplätze. Zum Wandern mit Übernachtung auf einfachen Zeltplätzen meldet man sich dort an. Manchmal geben die Ranger auch spannende naturkundliche Präsentationen.

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